kunst war nie das ziel,

aber immer mein Weg

Meine Geschichte als autodidaktische Künstlerin

Als jüngste von fünf Geschwistern bin ich auf einem Bauernhof in Oberbayern aufgewachsen.

Ich wurde geprägt durch das Leben in einer Großfamilie, die fest eingebunden ist, in die Dorf- und Kirchengemeinschaft inmitten ländlicher Idylle. Das gab mir Sicherheit und Halt, schuf aber auch Grenzen, die keinen Platz für Individualität und eigene Wünsche ließen. 

Erst im fortgeschrittenen Alter fand ich den Mut, mich auf die Reise zu begeben, meinen eigenen Weg zu finden. Ich wählte dafür eine sehr abenteuerliche, unsanfte Variante. 

Ich trennte mich von allem, was mir Halt und Sicherheit gab, schlug wild um mich und fand mich am Ende mit mir alleine wieder. Ich hatte unwissentlich eine Reise angetreten, um endlich Heimat in mir zu finden.

All die Sehnsüchte, Träume und Wünsche,  die ich nicht benennen konnte, bahnten sich ihren ganz eigenen Weg um sichtbar zu werden.

Auf der Suche nach den Antworten auf die Fragen, wer bin ich denn eigentlich und warum bin ich hier, genau in diesem Leben, wurde der Ausdruck in Farbe, Form und Bewegung meine Sprache. habe viele kleine Schritte gemacht, oftmals auch einen vorwärts und dann wieder zwei rückwärts, und immer wieder mit den eigenen Dämonen gekämpft, die da heißen Erwartungen und Selbstbild. Alte Verhaltensmuster, die sich über Jahrzehnte eingeschlichen hatten, waren so vertraut und wollten keinen Platz machen, damit wirklich Neues erlebt werden konnte. Glaubenssätze, die mich durch Erziehung und Umfeld geprägt hatten, erlaubten es mir nicht, einfach nur der Lebenslust zu folgen. Alte Rucksäcke machten die Schultern schwer und kleine und große Ängste ließen mich immer wieder Zweifeln.

Doch ich bin meinen Weg beharrlich weiter gegangen und habe nicht aufgegeben. Und irgendwann, war es soweit, dass ich mir selbst sagte:

 „Sei, wer du bist – mache endlich das, was du wirklich willst.“

Ich bin die unabhängige Künstlerin. Über das Malen und Schreiben fand ich meine eigene Definition von Schönheit und sie allein ist die Richtschnur für das Glück und die Fülle in meinem Leben.

Du möchtest mehr über meine Lebensgeschichte erfahren?

Kopfstand – wenn du keinen Boden mehr unter den Füßen spürst.

In einem autobiographischen Roman erzähle ich, warum ich alles verlassen habe, was mir vertraut war und mit Halt und Sicherheit gab. Die Geschichte einer Reisenden, in andere Länder, andere Welten, aber vor allem zu sich selbst.