„Ich bin die Künstlerin meines Lebens!“

Meine Geschichte

Als jüngste von fünf Geschwistern bin ich auf einem Bauernhof in Oberbayern aufgewachsen.

Ich wurde geprägt durch das Leben in einer Großfamilie, die fest eingebunden ist, in die Dorf- und Kirchengemeinschaft inmitten ländlicher Idylle. Das gab mir Sicherheit und Halt, schuf aber auch Grenzen, die keinen Platz für Individualität und eigene Wünsche ließen.

Erst im fortgeschrittenen Alter fand ich den Mut, mich auf die Reise zu begeben, meinen eigenen Weg zu finden. Ich wählte dafür eine sehr abenteuerliche, unsanfte Variante, um auf dem Grund meiner eigenen Gefühlswelt anzukommen.

Ich trennte mich von allem, was mir Halt und Sicherheit gab, schlug wild um mich und fand mich am Ende mit mir alleine wieder. Ich hatte unwissentlich eine Reise angetreten, um endlich Heimat in mir zu finden.

Ich hatte immer irgendwie ein gutes Leben. Familie, Freunde, ein Job, nicht die Erfüllung, aber o.k., ein schönes Zuhause, gesicherte finanzielle Verhältnisse, Urlaubsreisen und ein voller Kleiderschrank. Und doch gab und gibt es da so viele Gedanken, Sehnsüchte, Träume und Wünsche, was es noch so alles zu tun und zu erfahren gibt, welche Möglichkeiten und Potenziale noch in mir schlummern und die es zu entdecken gibt.  Immer wieder die Frage, wer bin ich denn eigentlich und warum bin ich denn hier in diesem Leben. Ich habe viele kleine Schritte gemacht, oftmals auch einen vorwärts und dann wieder zwei rückwärts, und immer wieder mit den eigenen Dämonen gekämpft, die da heißen Erwartungen und Selbstbild. Alte Verhaltensmuster, die sich über Jahrzehnte eingeschlichen hatten, waren so vertraut und wollten keinen Platz machen, damit wirklich Neues erlebt werden konnte. Glaubenssätze, die mich durch Erziehung und Umfeld geprägt hatten, erlaubten es mir nicht, einfach nur der Lebenslust zu folgen. Alte Rucksäcke machten die Schultern schwer und kleine und große Ängste ließen mich immer wieder Zweifeln.

Doch ich bin meinen Weg beharrlich weiter gegangen und habe nicht aufgegeben. Und irgendwann, war es soweit, dass ich mir selbst sagte:

„Sei, wer du bist – mache endlich das, was du wirklich willst.“

Ich bin die unabhängige Künstlerin. Über das Malen und Schreiben fand ich meine eigene Definition von Schönheit und sie allein ist die Richtschnur für das Glück und die Fülle in meinem Leben.

Du möchtest mehr über meine Lebensgeschichte erfahren?

Kopfstand – wenn du keinen Boden mehr unter den Füßen spürst.

In einem autobiographischen Roman erzähle ich, warum ich alles verlassen habe, was mir vertraut war und mit Halt und Sicherheit gab. Die Geschichte einer Reisenden, in andere Länder, andere Welten, aber vor allem zu sich selbst.